Frequently Asked Questions

 

Was bedeutet Rohkost?

Rohkost ist eine Ernährung mit Nahrungsmitteln, die roh sind oder nicht über 42 Grad Celsius erhitzt wurden. Es steht eine breite Palette von Nahrungsmittel zur Verfügung, die auf diese Weise gegessen werden können: (fast) alle Gemüse, Nüsse, Saaten, Öle, Früchte, Getreide,  - sogar Fleisch, Fisch und Rohmilch, die wir allerdings nicht empfehlen. Es gibt immer noch das Bild, dass Rohköstler_innen zum Mittagessen an einer Möhre herum knabbern. Diese Zeiten sind längst vorbei. In den letzten Jahren hat sich eine Rohkostbewegung entwickelt, die neue Rezepturen bis hin zur Gourmetküche anbietet. Es wird geforscht und erprobt, wie eine gesunde, leckere und ausgewogene Rohkosternährung aussehen kann. Die rohen Zutaten werden zu Salaten, Brot, Burgern, Pizza, Kuchen, Cremes, Dips, Käse,  Desserts, Pizza, Sushi, Nudeln und vielem mehr verarbeitet. Es wird geraspelt, gerührt, fermentiert, gedörrt und im Wasserbad erwärmt. Rohkost wird kalt gegessen oder erwärmt – natürlich nur bis 42 Grad. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Warum Rohkost?

Es ist gesund !
42 ist die magische Zahl in der Rohkost. Werden Lebensmittel über 42 Grad erhitzt, gehen nicht nur wichtige Vitamine verloren, sondern v.a. die Eiweißverbindungen, insbesondere die Enzyme. Enzyme brauchen wir, um die Lebensmittel aufzuschließen und die verfügbaren Nährstoffe aufnehmen zu können. Natürliche Lebensmittel bringen eine reichliche und auf ihre Nährstoffe abgestimmte Portion Enzyme mit sich. Werden sie durch Erhitzen zerstört, muss der Körper mehr körpereigene Enzyme aufbringen. Diese Fähigkeit nimmt bei zunehmendem Alter ab. Dazu kommt noch eine in der Regel zu saure Nahrung, auf die der Darm mit einem Schutzschleim reagiert. Es ist für den Körper also gar nicht so einfach, das aufzunehmen, was die Nahrung an Gutem bereithält. Rohköstliche Ernährung bedeutet, lebendige Nahrung aufzunehmen und nach einiger Umstellung die Durchlässigkeit des Darms und der Zellwände wieder herzustellen. Nicht zuletzt wird Rohkost schon lange als Heilnahrung bei verschiedensten Erkrankungen eingesetzt.

Es tut gut !
Rohkost wirkt sich angenehm auf unser alltägliches Befinden aus. Sie hat einen ausgleichenden Effekt auf den Tages-Energiehaushalt. Rohe pflanzliche Nahrung wird schneller verdaut als erhitzte (abgesehen von Nüssen etc.). Das übliche Tief nach dem Mittagessen bleibt aus.  Manche Rohköstler_innen kommen mit weniger Schlaf aus. Diese Ernährungweise hat ausserdem Auswirkung auf die Verdauung (weniger blähend), Haut und Nägel werden gesünder und die Augen leuchtender. Insgesamt wird das Körpergefühl klarer und durchlässiger, was natürlich auch einen positiven Einfluss auf das Lebensgefühl hat.

Es schmeckt und sieht gut aus!
Lebensmittel in ihrer naturbelassenen Farbe sind in der Regel bunter. Ein typisches Rohkostbuffet erstrahlt also von leuchtenden Farben Orange, Rot, Grün, Lila. Rohkostgerichte schmecken lecker, lassen den natürlichen Geschmack erleben und überraschen mit neuen Konsistenzen und Kombinationen. Einige Geschmäcker aus der Rohkostküche sind auch neu, da Zubereitungsart und auch verwendete Lebensmittel ungewohnt sind. Oft wird auch versucht, bekannte Gerichte und Geschmacksrichtungen (wie z.B. Käse oder Brot) nachzuahmen. Es ergibt sich ein ganz weites Feld neuer Geschmackserlebnisse, wie z.B. Cashewkäse, grüner Smoothie oder Grünkohlchips.
Und Rohkost bedeutet nicht nur: "heute bleibt die Küche kalt", wer auf Warmes nicht verzichten mag, erwärmt sich eine Suppe, die Pizza oder Burger. 42 Grad ist ganz schön warm!

Es ist ökologisch!
Naturbelassene Lebensmittel frisch auf den Tisch sparen energieaufwändige, flächenintensive und langwierige Prozesse in der Lebensmittelkette und in der Landwirtschaft. Es ist somit die Klimaschonendste Ernährung.

Bekomme ich dann noch alle wichtigen Nährstoffe?

Natürlich ist eine Rohkosternährung in der Lage, jede_n mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Nicht erhitzte Nahrung enthält ohnehin mehr davon und der Körper wird zunehmend in die Lage versetzt, sie aufzunehmen. Natürlich muss auch hier auf die Ausgewogenheit verschiedener Komponenten geachtet werden. Die drei Säulen der Rohkosternährung sind: Grünes, Kohlenhydrate und Fett. Es muss auch darauf geachtet werden, dass der Körper genug B12 bekommt und das Verhältnis der Omega3-Fettsäuren stimmt (dazu mehr weiter unten).

Muss ich hundertprozentig sein? Nie wieder was anderes?
Für manche Menschen, v.a. die, die Rohkost als Heilnahrung bei Krankheiten einsetzen kann eine 100%ige Umstellung sehr wichtig sein. Für viele andere ist es leichter, sich nur 80%ig rohköstlich zu ernähren oder sogar einen fließenden Übergang mit langsamer Steigerung vorzunehmen. Vielen fällt es schwer, auf gekochte, gebackene oder gebratene Lebensmittel zu verzichten, sie sind lecker und anziehend. Wir sind diese Lebensmittel gewohnt und sie haben auch ein gewisses Suchtpotential. Sie können uns also immer wieder davon abhalten die Vorzüge rohköstlicher Ernährung zu erleben. Außerdem führt eine Kost, in der z.B. Brot mit Rohkost gemischt wird zu Verdauungsproblemen, was nicht sehr überzeugend ist. Manchmal ist es also leichter, Rohkost 100%ig zu machen, um sich klar auszurichten, nach ein paar Monaten lassen auch die Gelüste nach. Für andere ist es einfacher, den Rohkostanteil schrittweise zu erhöhen, sich Gelüste zu gönnen. Rohkost sollte kein Kampf sein. Es gibt ein Sprichwort das besagt: „Perfektion ist der Feind des Guten“. Wenn Rohkost einen Kampf mit mir selbst bedeutet, dann tut es mir auch nicht gut. Erhöhe die Lust auf Rohkost durch regelmäßigen Genuss und erlaube dir Gekochtes, wenn es dir gut tut. Jede_r sollte einen persönliches Maß für sich finden.

Muss ich meine Küche total erneuern?

Die gute Nachricht: Der Herd kann bleiben, schließlich werden manche Lebensmittel im Wasserbad erwärmt. Es gibt viele Geräte, die mensch sich zulegen kann in der Rohkostküche, aber es geht auch einfacher. Auf jeden Fall braucht es einen guten Standmixer. Es gibt sehr teure Profimixer, die es schaffen alles sehr fein zu pürieren, was für grüne Smoothies, Suppen und Cremes sehr nützlich ist.  Diese Geräte (am geläufigsten Vitamix und Thermomix) sind allround einsetzbar. Wer nicht so viel Geld investieren möchte kann kleinere Varianten nehmen, die aber einen hohe Umdrehungszahl brauchen (z.B. Thermomix oder hochwertige PurierstäbePürierstäbe). Leider werden die Smoothies nicht ganz so fein, aber es lässt sich vieles damit machen. Nützlich ist auch eine Küchenmaschine.
Wer gerne Burger und Cracker, Brot und Pizza herstellen möchte braucht noch ein Dörrgerät oder einen Ofen, der sich auf 42 Grad einstellen lassen kann. Wer im Garten die Möglichkeit hat, sich einen Solar-Dörrer zu bauen, dafür gibt es auch brauchbare Bauanleitungen.
In der Lebensmittelpalette wird es einige Umstellungen geben, frisches Biogemüse und -obst, Grünzeug Grünes (Blattsalate und Wildkräuter), Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, kaltgepresste Öle, Apfelessig, Trockenfrüchte und Nüsse gehören zur Standardausstattung. In unserem Shop finden sich dann noch all die Zutaten, die die Rohkostküche nach und nach aufpeppen (rohe Süßungsmittel, Algen, Superfoods und Nahrungsmittelergänzungen)
Ansonsten braucht es Messer, Brettchen, Schüsseln, Küchenreiben, gute Rezepte, Phantasie und Liebe.

Was ist mit Brot, Kuchen, Schokolade? Darf ich das dann alles nicht mehr essen?

Die Rohkostküche versucht für viele Gelüste und Essgewohnheiten Alternativen zu entwickeln und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Es gibt köstliche Schokolade, deren Inhaltsstoffe wirksamer sind als herkömmliche Schokolade. Es gibt Kuchenrezepte aus Nüssen, Trockenfrüchten, Avocadocremes, Superfoods und Kokosfleisch, die sich sehen lassen können. Aus Nüssen und Saaten werden im Dörrgerät allerlei Brote, Burger und Cracker hergestellt, die unserem Bedürfniss nach was Deftigem Genüge tun. Sogar Käse kann hergestellt werden aus Nüssen (z.B. Cashew), tlw. Fermentiertfermentiert. Es gibt sogar Chips aus Grünkohl, die genauso wegschnabbuliert werden, wie Kartoffelchips, salzig und crosskross, an und dann dazu auch noch gesund.
Wer weiterhin herkömmliches Brot, Kuchen und Schokolade etc. essen will, muss sich im Klaren sein, dass die Kombination zu Bauchgrimmen führen kann, aber nicht muss. Lebensmittel wie Zucker, Kaffee und Milchprodukte haben eine starke Sog-Wirkung und du wirst merken, was noch passt und was nicht. Finde deine eigenes Maß.

Dauert Rohkostzubereitung nicht viel länger?
Wer Fastfood gewohnt ist, kann nur hoffen, dass es bald an jeder Ecke einen Rohkostimbiss gibt. Grundsätzlich dauert Rohkostzubereitung nicht länger als Kochen, eher kürzer. Während Köch_innen noch am Herd stehen, rühren und warten, sind Raspelsalate in Kürze kürzester Zeit fertigzusammengemischt. Herstellung von Dips und Pestos bedeutet, Zutaten in den Mixer und – voilàfertig. Viele Rohkostmahlzeiten bestehen aus Salaten, Dips, Fingerfood und evtl. Smoothies und das geht alles ziemlich schnell. Für Brote und Cracker braucht es dann mal zusätzlich etwas Zeit, aber die reichen dann auch für länger. Dennoch ist Rohkost was für Leute, die sich etwas Zeit nehmen wollen für das Thema Ernährung, ihr Essen frisch einkaufen und selbst zubereiten. Es bedeutet auch, sich öfter mal erklären zu müssen und sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Wie werde ich Rohköstler_in?
Von heute auf morgen kannst du deine Ernährung auf Rohkost umstellen. Am Anfang wirst du einige Entgiftungserscheinungen haben (Müdigkeit, Kopfschmerzen etc.). Lass dich davon nicht abhalten, sie dauern nicht allzu lange. Einfacher ist es, eine Fastenkur zu machen und dann bei Rohkost zu bleiben. Es gibt zahlreiche Bücher über die Umstellung und welche Lebensmittel uns am Anfang eher helfen und welche erst in einer späteren Phase dran besser sind. Falls du Gekocht und Roh weiterhin kombinieren willst, ist es besser pro Mahlzeit nur das eine oder andere zu essen und hier bei auch Gemüse und Obst eher zu trennen (Ausnahme Äpfel, die passen auch zu Gemüse und Blattgrün), sonst kann es zu Blähungen und Unwohlsein kommen. Du wirst am Anfang auch abnehmen, irgendwann pendelt sich dein Gewicht aber auf eine dein Idealgewicht ein. Nimmst du zu stark ab oder hast andere schwere Komplikation, dann konsultiere bitte einen Arzt.
Zu all diesen Themen gibt es natürlich auch viele BücherLiteratur.

Was sind Superfoods?

Der Begriff Superfood kommt aus dem Amerikanischen und heißt nichts anderes als Super Nahrung. Es handelt sich um natürliche Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an wichtigen Nährstoffen haben. Zz.B. können sie alle lebenswichtige Aminosäuren ennthalten ooder viele Antioxidantien, einen hohen Anteil an Spurenelementen oder Mineralien. Das wohl bekannteste Superfood ist Kakao. Es hat einen Grund, warum Kakao und Schokolade so beliebt ist. Es enthält viele Antioxidantien, sehr viel Magnesium, das Schönheitselement Schwefel und einen richtigen Cocktail an GlücklichmachernGlücklich Machern. Deshalb wird Schokolade oft gegessen zur Aufmunterung bei Niedergeschlagenheit. Andere bekannte Superfoods sind z.B. Hanfkörner, Wildsalate, Lein, Cranberries, Gojibeeren, Oliven, Avocados uvm.
In unserem Shop bieten wir außer Kakao in Rohkostqualität noch viele weitere pflanzliche Superfoods an, die bisher weitgehend unbekannt waren, aber in ihrem Ursprungsland seit langer Zeit bekannt sind und für Ernährung oder Heilung angewendet werden, wie z.B. Maca, Chia, Baobab, und Algen.

Was mache ich mit Superfoods?

Die meisten Superfoods liegen uns in Pulverform vor, sie können also einfach Salaten, Smoothies, Cremes, Schokolade und Kuchen beigemischt werden. Kakao in allen seinen Formen wird zu Schokolade und Kuchen, Chia zu Puddings, Crackern und Cremes. Die Dosierung hängt ab vom Geschmack und der Wirkungsweise. Manche Superfoods werden ganz sparsam verwendet, wie. z.B. Maca, was als Adaptogen eine starke körperliche Wirkung hat, andere können in größeren Mengen verzehrt werden, wie z.B. Hanfprodukte (aus den KörnernSamen!) oder Wildkräuter.

Was sind Smoothies?

Smoothies werden mittlerweile in Imbissen, Cafes und Bistros angeboten und zunehmend bekannter. Oft werden sie mit Eis gemixt, was nicht unbedingt sein muss. Der Begriff kommt aus dem Amerikanischen, „smooth“ heißt weich. Mit einem Standmixer wird Obst und/oder Gemüse und in der Rohkostküche bevorzugt auch Blattgrün zu einem cremigen Getränk püriert. Profimixer, wie der Vitamix versprechen, dank hoher Umdrehungszahl, die Lebensmittel auf zellulärer Ebene aufzuschließen. Der Mixer übernimmt also einen Teil der Arbeit, die wir Kauen nennen. Auf diese Art können wir Lebensmittel wie Blattgemüse in größerer Menge zu uns nehmen. Und das ist Ziel grüner Smoothies. Denn Blattchlorophyll ist dem Hämoglobin im Blut sehr ähnlich und versorgt den Körper mit mehr Sauerstoff. Die Familie Boutenko aus den USA macht seit langem Pionierarbeit in Sachen Rohkost. Als sie feststelltenSie stellten fest, dass noch irgendwas fehlt in ihrer Ernährung, und erkannten, dass Bllattgrünn einen viel höheren Anteil in unserer Ernährung haben sollte (unsere äffischen Verwandten ernähren sich zu 70% von Grünem). Da unsere Zähne und unsere Kaugewohnheiten uns eine dermaßen Hohe Aufnahme nicht erleichtern, können grüne Smoothies sie ermöglichen. Neben einem Bündel Grün pro Tag kann ein Smoothie Obst, Nüsse und Superfoods enthalten. Das Grün kann aus Blattsalat (besteht leider vorwiegend aus Wasser und ist armm an Inhaltsstoffen), Wildkräutern (entweder aus dem Garten oder Wildkräuter-Versand, siehe Wilde-7 Wildkräterversandwww.wilde-7.de) oder Grünkohl bestehen. Als tägliches Frühstück wirst du sehr bald die positive Wirkung des Chlorophylls bemerken.

Was sind Antioxidantien?

Aus Wikipedia (mehr dazu bitte dort nachlesen):
Ein Antioxidans (Mehrzahl Antioxidantien) ist eine chemische Verbindung, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen gezielt verhindert.
Antioxidantien haben große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Sie inaktivieren im Organismus reaktive Sauerstoffspezies (ROS)*, deren Vorkommen im Übermaß zu oxidativem Stress führt. Oxidativer Stress gilt als mitverantwortlich für den Alterungsprozess und wird in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht.
Antioxidantien sind ferner von Bedeutung als Zusatzstoffe für verschiedenste Produkte um darin einen - zum Beispiel durch Luftsauerstoff bewirkten - oxidativen Abbau empfindlicher Moleküle zu verhindern.
Nach Art des chemischen Wirkmechanismus werden Antioxidantien in Radikalfänger oder Reduktionsmittel unterschieden. Im weiteren Sinne werden auch Antioxidationssynergisten zu den Antioxidantien gerechnet.
*Reaktive Sauerstoffspezies (engl. reactive oxygen species, ROS) – auch oft ungenau als „Sauerstoffradikale“ bezeichnet – sind für den Organismus schädliche Formen des Sauerstoffs, die bei oxidativem Stress und damit bei verschiedensten Erkrankungen sowie beim Altern eine wesentliche pathophysiologische Rolle spielen. Normale Zellen im Organismus halten ihre Fähigkeit, reduzierende oder oxidierende Stoffe zu neutralisieren, aufrecht, indem sie oxidierende bzw. reduzierende Stoffe bevorraten. Ein Ungleichgewicht zwischen diesen Pools, das die normale Reparatur- und Entgiftungsfunktion einer Zelle überfordert und folglich zu einer Schädigung aller zellulären und extrazellulären Makromoleküle führt, wird als oxidativer Stress bezeichnet

Wie sieht es aus mit B12 und Rohkost?

Rohköstler_innen, Veganer_innen und Vegetarier_innen machen sich häufig Sorgen um ihren B12-Haushalt. B12 ist ein Speichervitamin und wird v.a. für Nervenprozesse benötigt. Es kommt in vielen Lebensmitteln vor, v.a. aber in tierischenan tierlichen Produkten. Gebildet wird es jedoch ausschließlich von Mikroorganismen, z.B. den Milchsäurebakterien. Die Aufnahmefähigkeit variiert von Mensch zu Mensch und nimmt im Alter ab. Das Thema ist sehr komplex und kann nicht in so einem kurzen Absatz abgehandelt werden (bitte die einschlägige Literatur dazu lesen).
Fraglich ist jedoch, ob Menschen, die weniger tierliche Produkte essen, wirklich mehr zu Mangel neigen oder nur mehr darüber wissen, da sie sich häufiger untersuchen lassen. Es gibt Lebensmittel, die viel B12 enthalten, wie z.B. rohes Sauerkraut, rohes Blattgemüse, Hefe, Algen und Maca. Die Aufnahme über pflanzliche Quellen ist jedoch nicht verlässlich und einem Mangel ist notfalls mit B12-Präparaten (wie z.B. VEG12) vorzubeugen.

Wozu brauchen wir Spurenelemente?

Aus Wikipedia:
Als Spurenelemente (auch Mikroelemente) bezeichnet man von Lebewesen, im umgangssprachlichen Verständnis vor allem vom menschlichen Körper benötigte (essentielle) Elemente, die im Gegensatz zu den Mengenelementen in Massenanteilen von weniger als 50  mg/kg im menschlichen Körper vorkommen. Elemente, die in Konzentrationen von weniger als 1  µg/kg vorkommen, werden gelegentlich als Ultra-Spurenelemente bezeichnet.

Ein Fehlen essentieller Spurenelemente kann in Lebewesen schwere Mangelerscheinungen hervorrufen. Bekannte Mangelerscheinungen sind die Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei IodmangelJodmangel. Auch Mikroelemente sind jedoch, wie jeder natürlich vorkommende Stoff, ab einer bestimmten Dosis giftig.
Gründe für eine Unterversorgung mit Spurenelementen können sein:
•    Ernährungsgewohnheiten
•    Regionale Gegebenheiten (z.  B. das Vorkommen im Ackerboden)
•    vermehrte Ausscheidung, etwa durch Schwitzen oder Durchfallerkrankungen
•    Stoffwechselerkrankungen
Für den Menschen essentielle Spurenelemente (und Ultra-Spurenelemente) sind:[1]
Spurenelement    Ultra-Spurenelement
•    Chrom (Cr)
•    Cobalt (Co)
•    Eisen (Fe)
•    Iod (I)
•    Kupfer (Cu)
•    Mangan (Mn)
•    Molybdän (Mo)
•    Selen (Se)
•    Zink (Zn)    •    Fluor (F)
•    Silicium (Si)

Für den Menschen möglicherweise essentielle Spurenelemente sind:
•    Arsen (As)
•    Nickel (Ni)
•    Rubidium (Rb)
•    Zinn (Sn)
•    Vanadium (V)




Weitere F.A.Q. folgen bald!